Olivenöle
Im Sortiment befinden sich extra-native Olivenöle verschiedenster Intensitätsgrade, die abhängig sind von den unterschiedlichsten Faktoren. Die Einteilung der Öle in die Kategorien mild- , mittel- und intensiv-fruchtig sind Angaben der Produzenten und von professionellen Testern. Mit Zunahme der Fruchtigkeit ändern sich auch die Attribute Bitterkeit und Schärfe. Die Fruchtigkeit wird unter anderem beeinflußt vom Erntezeitpunkt, d.h. je früher die Ernte (Mitte Okt./ Ende Okt.) desto frisch-fruchtiger ist ein Öl. Die Sorte, die Region, das klimatische Profil, Erntemethoden und die Zeit zwischen Ernte und Pressung der Oliven sind weitere wichtige Einflussfaktoren auf die Frische und Qualität eines Olivenöls. Entsprechend dieser Faktoren prägen sich auch Bitternoten und Schärfe aus.Die hier vorgestellten Öle haben alle eine chemisch-physikalische Analyse und eine sensorische Prüfung durchlaufen. Die sensorische, organoleptische Prüfung (Geruch, Geschmack), ist maßgeblich entscheidend für die Einstufung der Öle in ihre Güteklassen. Hierbei wird von einem zugelassenen und vom IOOC (International Olive Oil Council) anerkannten Panel (Gruppe von 8-12 geschulten Testern) ein Öl auf die Positivattribute fruchtig, bitter und scharf und deren Intensität, sowie auf mögliche Fehlattribute geprüft. Nur wenn ein Öl fehlerfrei in Geruch und Geschmack ist, also der sogenannte sensorische Fehlermeridian bei 0 liegt, erst dann darf ein Olivenöl als - extra-nativ - eingestuft werden.
